Erfahrungsbericht: Upgrade von VMware vSphere 4.1 auf 5.0

Mit der Einführung von vSphere 5 entfällt bei VMware das Lizenzmodell „Advanced“ und Kunden mit aktivem Wartungsvertrag können kostenlos auf vSphere 5 Enterprise upgraden. Durch das Upgrade können Funktionen wie Storage vMotion und VAAI genutzt werden, die im alten Lizenzmodell nicht zur Verfügung standen. Ein guter Grund, bestehende Installationen auf die neue Version zu aktualisieren.

Leider war das Upgrade in meinem Fall nicht ganz problemlos und ist zudem stellenweise unzureichend dokumentiert, weshalb meine Erfahrungen dem ein oder anderen möglicherweise weiterhelfen. Ausgangssituation waren ein vCenter Server 4.1 auf Basis von Windows Server 2003 x64 sowie drei Hosts mit ESXi 4.1.

Sind mehrere Hosts vorhanden, lässt sich das Upgrade problemlos im laufenden Betrieb durchführen. Für das Upgrade zwingend erforderlich sind diverse Dokumente, insbesondere die Release Notes und Upgrade Guide. Außerdem sollte mittels der VMware Compatibility Guide geprüft werden, ob die eingesetzte Hardware für vSphere 5 geeignet ist.

Nach dem Upgrade der Lizenzen auf vSphere 5 muss als erstes der vCenter Server aktualisiert werden. Da ich den Wechsel auf 64-Bit bereits im Rahmen des Upgrades auf 4.1 durchgeführt hatte, kam für mich ein Inplace Upgrade infrage. Zuvor muss jedoch geprüft werden, ob die eingesetzte Datenbank mit der neuen Version des vCenter Servers kompatibel ist. Eine entsprechende Übersicht gibt es auf der Seite Supported Datebases in der Upgrade Guide.

Die in meinem Fall eingesetzte MS SQL Server 2005 Express Datenbank wird mit einem „Yes“ zwar als „Supported in vCenter Server 5.0“ deklariert, in der Spalte „Supported Upgrade“ zusätzlich aber folgendes angemerkt:

    You cannot upgrade because vCenter Server 5.0 does not support Microsoft SQL Server 2005 Express.

Auch laut VMware Product Interoperability Matrixes wird SQL Server 2005 Express nicht unterstützt – genausowenig wie angeblich SQL Server 2008 R2 Express, obwohl es sich dabei um die gebundelte Datenbanklösung handelt …

Ich nehme an, dass ein Upgrade auch mit SQL Server 2005 Express funktionieren würde. Da ich aber kein Risiko eingehen wollte, habe ich mich für ein Update der Datenbanklösung auf SQL Server 2008 R2 Express entschieden. Das Update muss als erstes und vor dem Upgrade des vCenter Servers durchgeführt werden:

    You cannot install the bundled database during an upgrade to vCenter Server. To use the bundled database, Microsoft SQL Server 2008 R2 Express must be already installed or you must perform a clean installation of vCenter Server.

Als Vorbereitung für das Update muss zunächst geprüft werden, welche Version aktuell installiert ist – vCenter Server unterstützt nämlich sowohl die 32-Bit als auch die 64-Bit Version. Das lässt sich fix mit dem Befehl sqlcmd herausfinden:

C:\>sqlcmd -S vcenter\SQLEXP_VIM
1> select @@servername
2> go
-----------------------------------------------------------------
VCENTER\SQLEXP_VIM

(1 rows affected)
1> select @@version
2> go
-----------------------------------------------------------------
Microsoft SQL Server 2005 - 9.00.4035.00 (Intel X86)
        Nov 24 2008 13:01:59
        Copyright (c) 1988-2005 Microsoft Corporation
        Express Edition on Windows NT 5.2 (Build 3790: Service Pack 2)


(1 rows affected)
1> exit

Wie im Beispiel zu sehen ist, war in meinem Fall die 32-Bit Version installiert. Man kann nun entweder die Datenbanken sichern, den SQL Server deinstallieren und durch die 64-Bit Version des SQL Server 2008 R2 Express ersetzen. Oder man führt, so wie ich, ein Inplace-Upgrade auf die 32-Bit Version durch.

Das Inplace-Upgrade von SQL Server 2005 Express auf 2008 R2 an sich ist simpel. Nach Download der passenden Version muss lediglich das Setup aufgerufen werden, der Rest geschieht automatisch. Wer die Version ohne integrierte Verwaltungstools verwendet, sollte anschließend noch das SQL Management Studio herunterladen und manuell installieren. Ob 32- oder 64-Bit spielt dabei keine Rolle.

Im nächsten Schritt wird mit dem vCenter Host Agent Pre-Upgrade Checker geprüft, ob evtl. vorhandene Probleme ein Update der vCenter Host Agents auf den ESXi Hosts möglicherweise verhindern. Ist dort alles in Ordnung, wird das Setup des vCenter Servers aufgerufen und das Upgrade auf 5.0 durchgeführt. Das Vorgehen ist in der Upgrade Guide gut dokumentiert und ging bei mir problemlos vonstatten.

Nach dem Upgrade müssen außerdem vSphere Client und Update Manager aktualisiert werden. Auch diese beiden Schritte waren völlig problemlos.

Sind die Arbeiten im Umfeld des vCenter Servers abgeschlossen, kann mit dem Upgrade der Hosts begonnen werden. VMware bieter hierfür mehrere Möglichkeiten an, von denen die Variante mittels Host Upgrade via Update Manager in der Regel die einfachste ist.

Für das Upgrade via Update Manager muss zunächst das ESXi 5 ISO Image von VMware heruntergeladen und im Update Manager unter „ESXi Images“ importiert werden. Alternativ zum Standardimage von VMware können auch vom Serverhersteller angepasste Images verwendet werden. So bietet HP auf http://software.hp.com/ ein Image an, das bereits alle CIM-Provider zur Hardwareüberwachung enthält und einem so die manuelle Installation Provider nach dem Upgrade erspart.

Nach dem Import des Images wird eine Baseline für ein Host Upgrade erstellt und dem zu aktualisierenden Host mittels „Attach“ hinzugefügt. Die weitere Vorgehensweise sollte klar sein und ist ansonsten auch gut dokumentiert. Achtung: Während des Upgrades startet der Host zwei mal neu und den zweiten Neustart musste ich auf der Konsole explizit bestätigen. Ich weiß nicht, ob der Reboot nach einer gewissen Zeit auch automatisch stattgefunden hätte, sicherheitshalber sollte man sich vor dem Upgrade aber Zugang zur Konsole verschaffen.

Beim ersten Host (HP ProLiant DL380 G6) ging das Problemlos völlig problemlos vonstatten. Beim zweiten Host (ebenfalls DL380 G6) gab es dagegen Schwierigkeiten. Während des Updates kam es auf der Konsole zu folgender Fehlermeldung:

Das Betätigen der Eingabetaste führte zu einem Reboot und anschließend wieder zur selben Meldung. Als Alternative habe ich es dann mit einem Upgrade über das Installationsmedium versucht – auch da dasselbe Ergebnis, Upgrade nicht möglich.

Da ein Debugging des Fehlers länger gedauert hätte, habe ich mich kurzerhand für eine Neuinstallation und das Zurücksichern der Konfiguration entschieden. Die Installation klappte problemlos, das Zurücksichern der alten (4.1) Konfiguration war dagegen nicht möglich:

C:\>"C:\Program Files (x86)\VMware\VMware vSphere CLI\bin\vicfg-cfgbackup.pl" --server 192.168.70.1 --username root --password $kennwort -l D:\backup\esxcfg\esx01cfg.bak
The restore operation will reboot the host.
Type "yes" to continue:
yes
Uploading config bundle to configBundle.tgz ...
Performing restore ...
Restore failed: A general system error occured: Internal error
Exiting maintenance mode ...

Gut, also den Host zum vCenter Server hinzufügen und manuelle Konfiguration durchführen. Dabei trat dann leider ein neues Problem auf: Zwar ließ sich der Host problemlos hinzufügen, verlor nach wenigen Sekunden aber immer wieder die Verbindung zum vCenter. Dabei, und wenige Sekunden nach jedem manuellen Reconnect, wurde vom vCenter Server folgende Meldung generiert:

Ziel: esx01.domain.intern
Alarm eines statusfreien Ereignisses 
 
Alarmdefinition: 
([Alarmausdruck für Ereignis: Keine Verbindung zum Host -  falscher Ccagent] ODER [Alarmausdruck
für Ereignis: Keine Verbindung zum Host - Netzwerkfehler] ODER [Alarmausdruck für Ereignis: Keine
Verbindung zum Host - Zeitüberschreitung] ODER [Alarmausdruck für Ereignis: Keine Verbindung zum
Host - Zeitüberschreitung] ODER [Alarmausdruck für Ereignis: Verbindung zum Host unterbrochen])
 
Ereignisdetails: 
Der Host esx01.domain.intern in RZ reagiert nicht.

Parallel dazu wurde im VirtualCenter Agent Logfile auf dem Host (unter „View System Logs“) folgende Meldung protokolliert:

11-08-30T13:42:00.528Z [33CEC898 panic "Default" opID=HB-host-7895057-8515f8cf-bd]
>
> Panic: vmodl.fault.SystemError
> Backtrace:
> [00] rip 115d7123
> [01] rip 1142ffae
> [02] rip 115cd8e8
> [03] rip 115cd8e0
> [04] rip 81e25cc8
> [05] rip 11fb7364
> [06] rip 119dee57
> [07] rip 119dfd4c
> [08] rip 828566ea
> [09] rip 01d55127
> [10] rip 02831426
[...]

Da ich keinerlei Idee für die Ursache dieses Fehlers hatte, habe ich mich für einen weiteren Versuch entschieden: Neuinstallation von ESXi 5 mit dem Standardimage von VMware, also ohne vorinstallierte Treiber von HP. Und tadaa: Keine Probleme. Nach dem Hinzufügen des Hosts zum vCenter Server war die Verbindung absolut stabil und die manuelle Konfiguration ließ sich problemlos durchführen.

Sehr, sehr merkwürdig – ließ sich das Image auf einem anderen Host mit nahezu identischer Hardware schließlich ohne Probleme verwenden. Die einzige mir bekannte Differenz zwischen den Hosts sind unterschiedliche Fibre Channel Adapter. Aber manchmal steckt man eben nicht drin …

Blieb jetzt nur ein Problem: Ohne die passenden CIM-Provider von HP funktioniert das Monitoring der Hardware nur teilweise, lokal angeschlossene Festplatten werden ohne die Provider z.B. gar nicht überwacht. HP bietet die CIM-Provider allerdings auch als separaten Download an und für die Installation stehen mehrere Wege bereit. Ich habe das entsprechende Installationspaket in einen Datastore im SAN gelegt, SSH am Host aktiviert und das Paket wie folgt installiert:

~ # cd /vmfs/volumes/
/vmfs/volumes # cd msa2312fc_lun12_test/
/vmfs/volumes/4e4e765a-c6d460d1-6d49-002655861f88 # excli software vib install -d /vmfs/volumes/msa2312fc_lun12_test/hp-esxi5.0uX-bundle-1.0-20.zip
Installation Result
   Message: The update completed successfully, but the system needs to be rebooted for the changes to be effective.
   Reboot Required: true
   VIBs Installed: Hewlett-Packard_bootbank_char-hpcru_5.0.0.8-1OEM.500.0.0.434156, Hewlett-Packard_bootbank_char-hpilo_500.9.0.0.8-1OEM.500.0.0.434156, Hewlett-Packard_bootbank_hp-smx-provider_500.02.10.13.44-434156
   VIBs Removed:
   VIBs Skipped:

Nach einem Reboot sollten dann im vCenter Server unter „Hardware Status“ des Hosts sämtliche Komponenten inkl. lokalem Storage aufgeführt sein:

Aber das wichtigste: Die Probleme mit den Disconnects traten nach manueller Installation der CIM-Provider nicht mehr auf und auch ansonsten gab es keine weiteren Probleme. Bleibt jetzt noch das Upgrade von VMFS3 auf VMFS5 und die Aktualisierung der virtuellen Maschinen auf Hardware Version 8.

Update: Das Problem mit dem HP Image wird jetzt auch bei HP im Advisory VMware ESXi 5.0 – Unable to Add Host to vCenter After Applying a VMware License to a Host Running the HP Custom Image for VMware ESXi 5.0 beschrieben.

13 Responses to “Erfahrungsbericht: Upgrade von VMware vSphere 4.1 auf 5.0”


  1. 1 Holger Nintemann Oktober 10, 2011 um 10:05 am

    Sehr Interessant,

    vor allem das Problem mit dem HP VMware Image (CIM Provider).

    Welche HP Server setzt ihr ein?
    Ich setzte HP DL 380 G7 Maschinen ein und werde wohl die VMWare Installationsmedien nutzen, die funktionieren anscheinend doch deutlich zuverlässiger.

    Was mich auch ein bisschen wundert ist das SQL 2005 Express wohl unterstützt wird aber nicht im Falle eines Updates. Hier werde ich mal einen CALL bei VMWare aufgeben, wozu haben wir denn Subscription :-)

    Hat denn das Update SQL 2005 Express auf SQL 2008 Express R2 einwandfrei funktioniert? Auch im späteren Verlauf? Liegt eure Update Manager Datenbank auf dem gleichen System?

    Gruß

    Holger

  2. 2 layer9 Oktober 10, 2011 um 10:24 am

    HP schreibt im entsprechenden in Advisory, dass sie ein korrigiertes Image rausbringen wollen – möglicherweise gibt es das schon, dann kannst Du Dir die manuelle Installation der CIM Provider sparen. Für VMWare verwenden wir DL380 G6.

    Das Update auf 2008 Express R2 hat prima funktioniert und ja, der Update Manager liegt auf demselben System. Auch das alte Script zum Backup der Datenbanken funktioniert noch genauso wie vorher.

    Im Prinzip ist das Upgrade auf 2008 Express R2 auch keine schlechte Sache, weil sich die maximale DB Größe von 4GB auf 10GB ändert und das ja ein gewisser Vorteil sein kann.

  3. 3 Holger Nintemann Oktober 10, 2011 um 10:39 am

    Ich habe einen Call bei VMware aufgegeben zum Thema Datenbank Support,
    die Antowrt kann ich hier wohl posten.

    Aber es stimmt eine Upgrade der DB hat natürlich auch Vorteile

    Das bedeutet ihr habt nun eine „reine“ vSphere 5 Umgebung?
    Wie hat sich das Update des vmfs gestaltet?

    Ich bin am überlegen neue LUN’s und Datastores anzulegen dann Storage VMotion der VM’s um so ein reines VMFS 5 zu bekommen bei einem Upgrade gibt es ja auch noch Besonderheiten:

    http://pubs.vmware.com/vsphere-50/index.jsp?topic=/com.vmware.vsphere.upgrade.doc_50/GUID-18B7B4BB-C24A-49CD-AE76-13285157B29F.html

  4. 4 layer9 Oktober 10, 2011 um 10:49 am

    Ja, wir verwenden nur noch ESXi 5 auf unseren Hosts. Die Datastores habe ich noch nicht aktualisiert – ich werde das aber genauso machen, wie von Dir beschrieben.

    Welche Backuplösung verwendet Ihr denn? Ich bin gerade dabei, Veeam Backup & Replication einzurichten – noch warte ich aber auf den Hotfix für vSphere 5 Support. Bis dato haben wir Data Recovery verwendet, was eigentlich auch ganz gut funktioniert hat, m.E. aber etwas viel Betreuung benötigt (kein Backup mehr bei defekten Restore Points, in der alten Version keine E-Mail-Benachrichtigung).

  5. 5 Holger Nintemann Oktober 10, 2011 um 11:57 am

    Wir setzen IC mit Cider von MYSOFT IT ein. http://www.mysoftit.de

    Fuktioniert wirklich super, der Support ist ebenfalls perfekt und wirklich schnell.
    Direkte Sicherung über SAN ist möglich mit FC Transferraten und das Monitoring und Reporting ist auch super.

    Allerdings ist die Freigabe für vSphere 5 ebenfalls noch nicht erfolgt.

    Falls du hier weitere Info’s benötigst, kann ich gerne einmal unsere Umgebung zeigen,
    wir sind Referenzkunde.

  6. 6 layer9 Oktober 10, 2011 um 12:57 pm

    Klingt interessant, die Software kannte ich noch gar nicht! Wir haben uns jetzt aber wie gesagt für Veeam entschieden und das macht auch einen guten Eindruck und ist ja quasi der de-facto Standard für VM Backups.

    Wieviel habt Ihr denn für die Software bezahlt wenn ich fragen darf? Anscheinend habt Ihr ja zwei Hosts (danke, Xing-Profil :), wird das auch nach CPU Sockeln lizenziert?

    • 7 Holger Nintemann Oktober 10, 2011 um 1:09 pm

      ja wir haben 2 Hosts mit je 2x X5660 CPU’s also 4 Lizenzen, aber nur Std. Edition da fehlt natürlich Storage vMotion. Das Budget lässt leider kein Enterprise oder höher zu :-)

      Veeam ist sicherlich auch sehr gut.

      Wir haben uns auch eher aufgrund des super supports für MySoftIT entschieden.

      Preis könnte ich dir via XING Nachricht schicken, da ich das nicht so öffentlich posten möchte…

  7. 8 layer9 Oktober 10, 2011 um 1:21 pm

    Verstehe ich, kannst mir ja ne Mail an layer9 at gmx punkt de senden …

  8. 9 Holger Nintemann Februar 24, 2012 um 9:25 am

    noch eine Frage:

    laut: http://partnerweb.vmware.com/comp_guide2/sim/interop_matrix.php
    -> Solution/Database Interoperability

    wird der SQL Server 2008 Express (R2) – 32bit nicht unter WMware vCenter Server 5.0

    Läuft dies in eurer Umgebung problemlos?

  9. 10 layer9 Februar 24, 2012 um 12:00 pm

    Ja, ich habe ein Inplace Upgrade von SQL Server 2005 Express 32-Bit auf SQL Server 2008 Express R2 32-Bit durchgeführt. Funktioniert perfekt.

    Die Kompatibilitätsmatrix von VMWare ist fehlerhaft. Ich hatte ebenfalls gelesen, dass 2008 R2 Express nicht supported wird. Das kann aber nicht sein, da das die Version ist, die mit der Installation des vCenter Servers gebundelt ist:

    „If you plan to use the Microsoft SQL Server 2008 R2 Express database that is bundled with vCenter Server 5.0“

    http://kb.vmware.com/kb/2003790

    Wäre ja schlecht, wenn VMware das nicht unterstützt ;-)

  10. 11 Holger Nintemann Februar 24, 2012 um 12:25 pm

    hmm interessant.

    „Microsoft SQL Server 2008 R2 Express database that is bundled with vCenter Server 5.0“

    ist jedoch die 64Bit Version, die laut Kompatibilitätsmatrix auch unterstützt wird für den vCenter Server 5.0

    Allerdings wieder nicht für den Update Manager 5.0, da wird wieder nur die 32Bit Variante des SQL Express 2k8 R2 als kompatibel aufgeführt, was ja bedeuten würde man müsste den Update Manager auf einen extra SQL installieren.

    Ich kann mir auch nur vorstellen, dass hier ein Fehler vorliegen muss.

    Was ich nun machen werde:

    – alle Datenbanken sichern
    – Update SQL 2005 Express 32Bit auf SQL 2008 R2 Express 32Bit
    – testen, wenn ok werde ich es erstmal so lassen, jedoch langfristig einen Umstieg auf einen vollwertigen SQL 2008 R2 Std. 64Bit planen.

    wenn es Probleme gibt werde ich den SQL 2008 R2 Express 32Bit gegen einen 64Bit austauschen und die Datenbanken wieder einspielen.

  11. 12 layer9 Februar 24, 2012 um 2:29 pm

    Bei mir gibt es seit sechs Monaten kein Problem, also keine Sorge. Und diese Compatibility Notes bei VMware, naja, die lassen auch in anderen Bereichen (Hardware) zu wünschen übrig.

    Einen vollwertigen SQL Server brauchst Du eigentlich nur, wenn die Datenbank mal größer als 10GB wird. Und davon sind wir mit drei Hosts und 50VMs noch weit entfernt. Das Geld würde ich mir also erstmal sparen (ist natürlich eine andere Geschichte, wenn der SQL auch für andere Anwendungen eingesetzt werden soll oder wenn man die Sicherung der DBs über den SQL Server automatisieren möchte).

  12. 13 Holger Nintemann März 29, 2012 um 8:34 am

    noch eine kurze Rückmeldung nach dem Update:

    Ich habe die gesamte Umgebung nun auf 5.0 U1 laufen, alles lief ohne Probleme. (auch das Thema mit dem HP Image)

    – Datenbankupdate von 2005 Express 32Bit auf 2008 R2 Express 32Bit (ohne Probleme)
    – vCenter sowie ESXi Hosts von 4.1 U1 auf 5.0 U1 (ohne Probleme)
    – VMFS Datastores auf VMFS 5 updaten (ohne Probleme)
    – VM Hardware auf 8 sowie VMWare Tools updaten (ohne Probleme bis auf Windows 2000 VM’s)

    Probleme / Hinweise:

    – nach dem Update der ESXi Hosts öffnet sich das CD Laufwerk…. warum auch immer…
    – nach dem Update der Hosts muss man 1x auf der Konsole ENTER drücken (dank ILO ohne hinzulaufen)
    – VMWare Tools lassen sich nicht in eine Windows 2000 VM installieren, wenn kein Update Rollup Pack 1 installiert ist.

    Ansonsten alles super :-)

    Gruß

    Holger


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